Die Wahlgemeinschaft tritt insbesondere mit folgenden Themen zur Wahl an:
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| Digitalisierung | Finanzen | Flugroute Cindy-S |
Ganztags- betreuung |
Senioren- arbeit |
Sicherheit und Ordnung | Kinderbetreuung und Sportstätten |
Digitalisierung
Worum geht es?
Die Digitalisierung der Verwaltung soll die Voraussetzungen für zeit- und ortsunabhängige Verwaltungsdienste für die Bürgerinnen und Bürger schaffen. Digitalisierung ist nicht nur eine Frage der IT, sondern auch eine der Organisation der Verwaltung.
In Umsetzung der Digitalen Agenda hat das Bundeskabinett am 17. September 2014 das Programm „Digitale Verwaltung 2020“ beschlossen. Ein Meilenstein hin zur Digitalisierung der Behörden und damit zu einer nutzerfreundlicheren, einfacheren Verwaltung, die orts- und zeitunabhängig für alle Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen erreichbar ist.
Weitere Ziele der Bundesregierung sind effiziente elektronische Verwaltungsarbeit im Bund z.B. Einführung der elektronischen Akte bis 2020. Unter Beteiligung des IT-Planungsrat und den Fachministerkonferenzen der Länder, sollte unnötige Bürokratie abgebaut werden. Soweit die Theorie. Wo stehen wir aktuell?
Wie ist der aktuelle Stand in Egelsbach?
Wir sind hier in Egelsbach meilenweit entfernt von diesem Ziel, aber das geht nicht nur uns so. Erste Schritte hat die Gemeinde bereits auf den Weg gebracht und uns Ende 2025 über den aktuellen Stand in Egelsbach informiert. Über den Stand der Digitalisierung in Egelsbach und den neuen Internetauftritt werden wir in Kürze informiert. Allerdings dürfen wir auch die Personen nicht vergessen, die sich mit den neuen Techniken nicht arrangieren können.
Wofür steht die WGE?
Unser Ziel ist es die Digitalisierung der Gemeinde zu unterstützen. Hierzu ist auch notwendig. u.a. die personellen Voraussetzungen im IT-Bereich zu schaffen.
Um älteren Menschen, die Probleme im Umgang mit Smartphone, Tablet oder PC haben, hatten wir im April 2024 mit einem Antrag den Gemeindevorstand gebeten zu prüfen, welche Möglichkeiten es gibt eine IT-Beratung für Senioren anzubieten, bzw. das Angebot „Medienzentrum“ der Haltestelle für Egelsbacher Seniorinnen und Senioren zu ergänzen. Das war die „Geburtsstunde“ der digitalen Lotsen, die in Zusammenarbeit mit der Haltestelle Langen entsprechende Beratungen und Hilfestellungen anbieten.
Aber vor lauter Digitalisierung dürfen wir auch die „analoge Welt“ nicht außer Acht lassen. Seniorinnen und Senioren, die sich mit den neuen Techniken nicht auseinandersetzen können oder wollen, muss auch künftig der Zugang zu den Dienstleistungen der Gemeinde möglich sein.

Finanzen
Worum geht es?
In einer kreisangehörigen Kommune wie Egelsbach fallen in erster Linie nicht beinflussbare Kosten, wie z.B. die Kreis- und Schulumlage an. Was die Politik beeinflussen kann, sind ausschließlich freiwillige Leistungen wie z.B. Unterstützungen von Vereinen, Kultur und Sport, zu denen keine Verpflichtung besteht. Im Gegensatz zu den Leistungen, zu denen die Gemeinde verpflichtet ist wie z. B. Kinderbetreuung, Schulen, Feuerwehr und Personal für die Verwaltung. Nach den Grundsätzen der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) hat die Gemeinde ihre Haushaltswirtschaft so zu planen und zu führen, dass die stetige Erfüllung ihrer Aufgaben gesichert ist. Es ist eine gemeinsame Aufgabe von Politik und Verwaltung für eine solide Finanzbasis zu sorgen. Dem entgegensteht jedoch, die Erwartungshaltung der Bürgerinnen und Bürger gegenüber der Gemeinde, sich stets mit neuen Aufgaben zu beschäftigen und dass – soweit möglich – ohne zusätzliche finanzielle Belastungen. Und hier entsteht ein Dilemma, aus dem man nicht so schnell entkommen kann.
Wie ist der aktuelle Stand in Egelsbach?
Wir wissen, dass die Egelsbacher Bürgerinnen und Bürger nicht über Gebühr belastet werden können und die Gemeinde die Grundsteuer nicht ins Unermessliche steigern kann.
Auch wenn im Egelsbacher Haushalt für das Jahr 2026, als einmaleffekt, Rekordeinnahmen von 16 Mio. Euro verbucht werden können, sind die Aussichten für die Folgejahre nicht gerade positiv.
Wofür steht die WGE?
Unsere Aufgabe ist es, zu versuchen ein finanzielles Gleichgewicht zwischen den Anforderungen der Bürgerinnen und Bürger und den Leistungen, welche die Gemeinde Egelsbach erbringen kann, zu gewährleisten. Auch wenn es negativ klingt, keiner kann versprechen, dass es zukünftig keine Erhöhung der Grundsteuer geben wird. Dennoch sind wir ständig bemüht, die finanzielle Situation in unserer Gemeinde stabil zu halten. Die Kinderbetreuung sollte dennoch bezahlbar bleiben. Das Schwimmbad wird saniert und soll natürlich erhalten bleiben. Ein wichtiger Pfeiler sind die Gewerbeeinnahmen, die durch möglichst weitere Ansiedlungen positiv beeinflusst werden sollten.
Dafür stehen wir von der WGE auch in der neuen Legislaturperiode.
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Flugroute Cindy-S
Worum geht es?
Die Abflugroute Amtix-kurz, die in Cindy S umbenannt wurde, ist eine der meistgenutzten Abflugstrecken am Frankfurter Flughafen. Sie verläuft von der Startbahn West über den Darmstädter Norden. Ab 10. Juli 2025 startete der Probebetrieb für diese neue Abflugroute Cindy S. Statt den bisherigen geraden Weg über den Norden Darmstadts zu nehmen, fliegen die Maschinen nun einen Bogen über Erzhausen und Wixhausen in Richtung Süden.
Wie ist der aktuelle Stand in Egelsbach?
Die Bürgerinnen und Bürger in Egelsbach müssen durch die neue Abflugroute mehr Fluglärm ertragen. Es bildete sich eine entsprechende Bürgerinitiative, um den Unmut gegenüber dem Betreiber Ausdruck zu verleihen. Die politischen Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde Egelsbach haben gemeinsam in mehreren Resolutionen den Stopp des Probebetriebs gefordert. Dem haben sich weitere betroffene Gemeinden uneingeschränkt angeschlossen.
Wofür steht die WGE?
Es kann nicht angehen, dass Gemeinden, wie Egelsbach, die bereits über Lärmemissionen durch den Flugplatz, die Bahn und die Autobahnen verfügen, weiteren Lärm durch Flugzeuge, welche die neue Flugroute nutzen, belastet werden. Und dies, weil Darmstadt im Norden weniger Lärm haben möchte, um ihr geplantes Wohnprojekt umsetzen zu können.
Ein Offenbacher Oberbürgermeister hatte im Zusammenhang mit dem Fluglärm den Begriff „Demokratisierung des Lärms“ geprägt. Wir sind der Auffassung, dass diese Demokratisierung nicht am Norden von Darmstadt endet.
Wir werden nach wie vor, uns in Zusammenarbeit mit allen demokratischen Parteien und weiteren betroffenen Kommunen weiter dafür einsetzen, dass der Probebetrieb der Abflugroute Cindy S eingestellt wird und zu keiner dauerhaften Route wird.
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Ganztagsbetreuung an der Wilhelm-Leuschner-Schule
Kinderbetreuungseinrichtungen
Jugendarbeit
Worum geht es?
Der Bund hat durch das Ganztagsförderungsgesetz (GaFöG) über die Länder die Kommunen verpflichtet, ab dem Schuljahr 2026/2027 zunächst für die 1. Klassen eine Ganztagsbetreuung sicherzustellen. In den Folgejahren wird dies auch für die 2. bis 4. Klassen gelten. Eltern sollen sich also darauf verlassen können, dass ihr Kind auch nach dem Unterricht gut betreut ist – zum Beispiel am Nachmittag oder in den Ferien.
Wie ist der aktuelle Stand in Egelsbach?
Bei uns im Ort können sich die Eltern darauf verlassen, dass ihre Kinder in der Grundschule vor oder nach dem Unterricht gut betreut werden. Dazu hat Egelsbach bereits vor vielen Jahren gemeinsam mit dem damaligen Direktor der Schule und der ehemaligen Leiterin der Kinderbetreuungseinrichtungen, eine Schulbetreuung eingerichtet, die damals Vorbildcharakter im gesamten Kreis Offenbach hatte.
Durch die neue Gesetzgebung wird die Fortführung der guten und pädagogischen Arbeit der Betreuerinnen und Betreuer der Egelsbacher Schulbetreuung in Frage gestellt. Denn bisher favorisiert der Kreis Offenbach, die Schulbetreuung in den Grundschulen an die GiP (Ganztagsbetreuung im Pakt gGmbH) zu übertragen. Um Klarheit über die Zukunft der Kinder nicht nur der 1.Klasse zu erhalten, hat die WGE einen interfraktionellen Antrag auf den Weg gebracht, einen Arbeitskreis zu installieren, um ein klares Bild von der Zukunft der Schulbetreuung in Egelsbach zu erhalten. Die ersten Ergebnisse liegen vor, sind aber noch nicht akzeptabel.
* Betreuung in den Kindertagesstätten
In den Kindertagesstätten fallen vermehrt Betreuungszeiten aus oder werden erst gar nicht angeboten.
* Steigerung der Arbeitgeberattraktivität
Angebote zur Qualifizierung für das Personal für den Leitungsdienst fehlen oder werden nicht angeboten.
* Jugendarbeit
Die Jugendarbeit hat ein Problem mit der Jugendfläche, da sie oft von negativen Gruppen benutzt wird, bei denen Drogen und Vandalismus (Graffiti) an erster Stelle stehen. Hinzu kommt die Frage, nach geeigneten Räumlichkeiten und Standort.
Wofür steht die WGE?
Wir von der WGE werden uns weiterhin für den Erhalt der Schulbetreuung in der jetzigen Form in Egelsbach einsetzen. Unterstützung finden wir in Sandra Held, der neuen Leiterin der Wilhelm-Leuschner-Schule, da sie die erfolgreiche und gute pädagogische Arbeit des Schulbetreuungsteams schätzt.
Ob es uns gelingt, die Schulbetreuung in Egelsbacher Hand zu erhalten, können wir nicht versprechen. Aber die WGE wird dafür kämpfen und hofft diesbezüglich auch auf die Unterstützung der anderen Parteien im Parlament.
Auch wollen wir die Qualität in der Kinderbetreuung durch innovative Angebote stärken und zuverlässige, verbindliche Betreuungszeiten durch gezielten Personaleinsatz schaffen.
Wir wollen Qualifizierungslehrgänge zur Leitung einer Kindertagesstätte für das Personal anbieten und für das pädagogische Personal Bedingungen schaffen, diese Angebote wahrnehmen zu können.
Die WGE will die Jugendarbeit als rechtlich verbindliche Pflichtaufgabe der Kommune verankern, damit Rahmenbedingungen geschaffen werden, um dem Jugendparlament die rechtliche Möglichkeit zu geben seine Ziele umsetzen zu können. Negative Gruppen sollen durch belebte Räume verdrängt werden.
Bei der Raumsituation sehen wir eine Möglichkeit mit den vorhandenen Wohncontainern Im Geisbaum und Brühl, ein neues Jugendzentrum zu schaffen, das einem modernen Raumkonzept gerecht wird.
Worum geht es?
Die Seniorenarbeit in der Kommune dreht sich darum, die Lebensqualität, Teilhabe und Unterstützung älterer Menschen vor Ort zu fördern. Es geht nicht nur um Pflege, sondern um präventive, soziale, kulturelle und gesundheitliche Angebote – also alles, was älteren Menschen ein selbstbestimmtes Leben in ihrer Gemeinde ermöglicht.
Wie ist der aktuelle Stand in Egelsbach?
In der letzten Legislaturperiode ist es gelungen, die Seniorenarbeit hier einigermaßen gut aufzustellen. Dies ist Dank der Egelsbacher Seniorenbetreuerin, Frau Pulwer und der interkommunalen Zusammenarbeit mit der Haltestelle in Langen ermöglicht worden. Und dennoch gibt es weitere Bedarfe die Arbeit für die Egelsbacher Seniorinnen und Senioren zu verbessern. Der Wahlgemeinschaft Egelsbach (WGE) ist es gelungen sogenannte Digitallotsen zu installieren, die in Abstimmung mit der Haltestelle Langen den Seniorinnen und Senioren bei dem Umgang mit den neuen Techniken, wie Smartphone, Tablet und Laptop zu unterstützen.
Auch haben wir uns im Jahr 2024 dafür eingesetzt, eine/einen Gemeindepfleger/inin Egelsbach zu etablieren, nachdem das Land Hessen entsprechende anteilige Mittel dafür bereitgestellt hat. Von der Antragstellung bis zur endgültigen Entscheidung hat es jedoch etwas gedauert. Dennoch sind wir sehr erfreut, dass unser damaliger Antrag jetzt erfolgreich war und eine Gemeindepflegerin Ende 2025 eingestellt werden konnte. Sie ist überwiegend für die nicht mehr so mobilen Seniorinnen und Senioren zuständig und kann über die Seniorenberatung der Gemeinde Egelsbach erreicht werden.
Wofür steht die WGE?
Allerdings wollen wir uns damit nicht zufriedengeben. Wir halten es bei der Vielzahl von Egelsbacher Seniorinnen und Senioren für notwendig weitere unterstützende Hilfen installieren.
Wir wollen die Hilfsangebote erweitern, damit sich Senioren in der Gemeinde Egelsbach gut versorgt und aufgehoben fühlen.
Beispielsweise Behindertenbeauftragte, mit dem Schwerpunkt, die Förderung barrierefreier und inklusive Freizeit- und Sportangebote in Zusammenarbeit mit Egelsbacher Vereinen, Träger und Organisationen zu koordinieren. Auch die Entlastung pflegender Angehöriger, sollte ein weiteres Thema sein.
Versprechen können wir es nicht. Wir wollen uns aber dafür stark machen und hoffen auf die Unterstützung der anderen Egelsbacher Parteien.
Außerdem wollen wir die Netzwerkverbindung durch Ehrenamt stärken und erweitern.
Die vorhandenen Stellen in der Seniorenarbeit wollen wir im Stellenplan festigen, falls die Förderung für die Gemeindepflegerin nicht mehr bewilligt wird.
Wir wollen uns dafür einsetzen, dass gemeinschaftlichen Wohnformen (z. B. Mehrgenerationenhäuser) unterstützt werden und Förderungen nutzen (z.B. Bundesprogramm). Wir streben an hierzu eine Planungsgruppe mit Mitstreitern zu bilden.
Worum geht es?
Bei Sicherheit und Ordnung in einer Kommune geht es darum, dass die Gemeinde für ein sicheres, geordnetes und lebensfreundliches Umfeld sorgt. Das betrifft sowohl die öffentliche Sicherheit, den Schutz von Bürgerinnen und Bürgern als auch die Einhaltung von Regeln und Vorschriften, damit der Alltag für alle in der Kommune reibungslos funktioniert.
Wie ist der aktuelle Stand in Egelsbach?
Im vergangenen Jahr wurde in Egelsbach vermehrt Vandalismus registriert. Zunächst auf der gerade mal 3 Jahre alten Jugendfläche. Um den Vandalismus einigermaßen entgegen treten zu können, hat die WGE mit Unterstützung einiger Fraktionen einen Antrag auf den Weg gebracht, dort eine Videoüberwachung zu installieren. Auch das Jugendparlament hat dies Ausdrücklich unterstützt. Leider konnte dies nicht umgesetzt werden, da der Hessische Datenschutzbeauftragte, die Installation einer Videoanlage in seiner Antwort nach mehreren Monaten mit der Begründung ablehnte, es würden schutzwürdige Interessen Einzelner verletzt.
Ergebnis im Juni 2025. Der traurige Höhepunkt, die Grillhütte wurde durch Brandstiftung abgefackelt.
Auch rund um den TEO-Markt am Berliner Platz sind Vandalismus, Vermüllung und nächtliche Ruhestörung (überlegend durch die Autoposer-Szene) festzustellen. Laute Motoren, quietschende Reifen, Benzingeruch in der Luft: Für die Autoliebhaber steckt hinter Autoposing mehr als nur Lärm. Allerdings zu Lasten der Anwohner, die bei Beschwerden nicht nur verbal attackiert werden.
Hierzu haben wir, einen entsprechenden Antrag mit mehreren Vorschlägen gestellt, mit dem der Gemeindevorstand gebeten wurde, ein Konzept zur erstellen, welches zum Ziel hat, zu versuchen dort nachhaltig für Entlastung zu sorgen.
Bevor unser Antrag, der u.a. auch das Aufstellen von Poller vorsah, zur Abstimmung stand, wurden diese vor dem TEO bereits zum Teil installiert. Hierfür danken wir ausdrücklich dem Bauhof.
Wofür steht die WGE?
Für uns ist die Haltung des Hess. Datenschutzbeauftragten nicht nachvollziehbar. An einer Bundesstraße darf auf einem Parkplatz eine Videoüberwachung installiert werden, um Müllsündern verfolgen zu können. Begründung hierfür, die wilde Müllablagerungen seien strafrechtlich relevant. Auf einer Jugendfläche, auf der nachweislicher Vandalismus stattfindet, der erhebliche Kosten für die Gemeinde bedeutet, darf keine Videoüberwachung vorgenommen werden.
Wir werden nicht nachlassen und uns weiter dafür stark machen, die Sicherheit und Ordnung im Fokus zu behalten. Beim TEO sind auch wilde Müllablagerung festzustellen. Zur Vermeidung dürften wir bestimmt eine Videoüberwachung installieren.
Weiterhin wollen wir uns dafür einsetzen, die Beleuchtung unübersichtlicher Orte zu erweitern. Um ein Konzept für ein sicheres Nachtleben zu entwickeln, werden wir versuchen einen Arbeitskreis zu bilden.
In diesem Rahmen wollen wir uns dafür einsetzten das hierzu Präventionsangebote in Kitas und Schulen ausgebaut werden.

Kinderbetreuung und Sportstätten
Worum geht es?
Sport verbindet Menschen jeden Alters, Herkunft und sozialen Hintergrunds. Er ist wichtig für die Gesundheit und das gesellschaftliche Zusammenleben. Deswegen ist er auch als Staatsziel in der Verfassung des Landes Hessens verankert. In den Kommunen sind die Sportstätten wichtige Orte, denn sie fördern Gesundheit, Gemeinschaft, Integration und machen den Ort attraktiv für alle Generationen.
Die Kinderbetreuung in einer Kommune ist ein zentrales Thema, aber mit vielen Herausforderungen verbunden. Es gibt zu wenige Plätze, zu wenig Fachkräfte, hohe Kosten und gleichzeitig große Anforderungen an Qualität, Sicherheit und flexible Betreuung. Dabei ist die Hauptaufgabe Lösungen zu finden, die Familien entlasten und Kinder bestmöglich fördern.
Wie ist der aktuelle Stand in Egelsbach?
Die SG Egelsbach 1874 e.V. (SGE), als größter Verein im Ort bietet ein großes Breiten-, Reha und Leistungssportprogramm. Außerdem betreibt sie die Dr. Horst-Schmidt-Halle, sowie das SGE-Sportcenter in Eigenregie und erhält dafür Zuschüsse von der Gemeinde. Trotz der neuen Sporthalle des Kreises fehlt es an Hallenkapazitäten für alle Sportaktivitäten. Deshalb würde die SGE gerne seit Jahren eine neue Halle auf dem Sportgelände (alte Rollschuhbahn) errichten.
Im Bereich der Kinderbetreuung (U3 und Ü3-Betreuung) sind wir in Egelsbach, gegenüber anderen kreisangehörigen Kommunen des Kreises Offenbach gut aufgestellt. Dennoch fehlen einige Kapazitäten um eine 100%ige Betreuung zu gewährleisten. In der Kindertagesstätte Bürgerhaus kommt noch hinzu, dass die baulichen Voraussetzungen den heutigen Standards einer Kinderbetreuung nicht mehr entsprechen. Hier muss darüber nachgedacht werden, Ersatz zu schaffen.
Wofür steht die WGE?
Wir von der WGE könnten uns vorstellen in Zusammenarbeit mit der SGE eine sog. Sportkindertagesstätte zu errichten. In einigen Nachbarkommunen ist dies bereits realisiert worden.
Einen Vorteil würde dies sowohl für die SGE als auch für die Gemeinde Egelsbach bedeuten. Die SGE hätte mit der zusätzlichen Halle weitere Kapazitäten für ihre Sportangebote und die Gemeinde könnte in Kooperation mit der SGE die Kinderbetreuung der Kita Bürgerhauses gewährleisten.
Wir sehen unsere Aufgabe in der anstehenden Legislaturperiode dahingehend, dass wir versuchen wollen, diese Idee gemeinsam mit der SGE auf den Weg zu bringen, um beiden Anforderungen zu genügen.



