
Die WGE heute (von links nach rechts):
Thomas Geiß, Torben Knöß, Mathias Fink, Helmut Fink, Inge Braukmann-Best, Daniela Maier, Manfred Müller, Stefan Kölle, Hubert Herchenhanhn,
Rolf Seib, Silvia Dressendörfer, Bernd Kühn, Heike Vetter, Georg Dinca,Manuela Weißmann, Kristina Herkommer-Rühl, Andreas Schweitzer
Die Geschichte der WGE
1956 trat die Wahlgemeinschaft Egelsbach zum ersten Mal zu einer Kommunalwahl in Egelsbach an.
Doch was waren die Gründe dafür?
Eine ganze Reihe von Egelsbacher Bürgern war mit der Politik in Egelsbach nicht einverstanden. Vor allen Dingen war man mit dem Verhalten gegenüber der Sportgemeinschaft unzufrieden. So nahm man sich ein Beispiel an der NEV in Langen (Nicht parteigebundene Einwohner- Vertreter) und plante auch in Egelsbach die Gründung einer Wählergemeinschaft, die an keine politische Gruppierung gebunden war.
So trafen sich einige Männer in Egelsbach zur Gründungsversammlung in der Gaststätte "Zum Bahnhof" und riefen die Wahlgemeinschaft ins Leben.
Ziel war es, das Beste für Egelsbach zu erreichen und nicht für eine Partei. Einem guten Vorschlag, egal von wem auch immer, sollte zugestimmt werden und unsinnige Vorschläge sollten abgelehnt werden. Auch wenn sie aus den eigenen Reihen kommen sollten.
Noch heute gilt für die Vertreter der WGE, dass jeder nach seinem eigenen Gewissen abstimmt. So wie es die Hessische Gemeindeordnung besagt. Bei der WGE gibt es keinen Fraktionszwang. Die WGE zog 1956 mit fünf Vertretern ins Egelsbacher Gemeindeparlament ein, das damals noch aus achtzehn Gemeindevertretern bestand.
Hier die Liste der Kandidaten, die 1956 für die WGE antraten.
| 1. Ludwig Fink | 10. Emil Vater |
| 2. Josef Janko | 11. Ernst Gansmüller |
| 3. Wilhelm Wurm | 12. Hugo Hahn |
| 4. Gustav Sauer | 13. Erna Hauk |
| 5. Hans Kunz | 14. Heinrich Noll |
| 6. Ernst Schimmel | 15. Friedrich W. Schroth |
| 7. Friedrich Welz | 16. Adolf Ludwig |
| 8. Adolf Mainusch | 17. Helmut Hickler |
| 9. Friedrich Fink |
